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Die Seidenstraße

Die Seidenstraße, die vor Jahrhunderten Asien und Europa miteinander verband, ist heute eine neue Reiseroute geworden. Vor 2000 Jahren verlief die Seidenstraße von der Kaiserstadt Changan (dem heutigen Xi'an) aus in Richtung Westen durch Chinas Wüsten und mittel- und westasiatische Länder bis zum Mittelmeer. Gut die Hälfte der rund 7000 Kilometer langen Seidenstraße verlief durch China. Heute hat die Route ihre Bedeutung für den Handel längst verloren. Für Touristen aber ist die Seidenstraße mit ihren antiken Handelsstädten und den noch sehr lebendigen Sitten und Bräuchen eine begehrte Attraktion. Urumqi ist die Hauptstadt des Uigurischen Autonomen Gebiet Xinjiang. Einst war die Stadt eine wichtige Station auf der langen Seidenstraße. Heute ermöglicht das pulsierende Leben der Straßen und Märkte sowie die Gebäude im uigurischen Stil eine Reise in die Vergangenheit.

Auf dem Bazar findet man Birnen aus Kurle im Süden von Xinjiang. In der Ortschaft Kurle wird auf großen Flächen Obst angebaut. Vielerorts sieht man große gelbe Birnen an den Bäumen hängen. In Kurle werden bereits seit über 2000 Jahren Birnen angebaut. Der Boden in Kurle ist sehr fruchtbar, und das Wetter ist ideal für den Birnenanbau.

Entlang der Seidenstraße liegen malerische Gewässer und erheben sich majestätische Gebirge. Die natürlichen Landschaften an der Seidenstraße sind einfach zauberhaft. Besonders empfehlenswert sind der Qinghai-See, das Schwanen-Reservat in Bainbruk in Xinjiang, der Tianchi-See im Tianshan-Gebirge und die Ortschaft Turpan.

Kuqa im Süden von Xinjiang - hier existierte vor Jahrhunderten ein bedeutendes Königreich. Kuqa war auch ein wichtiges Handelszentrum auf der Seidenstraße. Hier fließt der geschmolzene Schnee aus dem Tianshan-Gebirge in Flüssen vorbei. Hier in Kuqa aber werden die Flüsse enger. Felsen zerspalten den Strom in schmale Bäche, die schließlich irgendwo in der Wüste versiegen.

Es ist Abenddämmerung im Tal des Kuqa-Flusses. Die Felsen leuchten im Abendrot in vielen verschiedenen Farben.

Buddha-Grotten, Ruinen der Festungen und Tempelanlagen vor Jahrhunderten - dies alles erzählt uns heute von der Blütezeit der Seidenstraße. Dunhuang in der Provinz Gansu ist ein wertvolles Kulturdenkmal, an dem man den lebendigen Austausch zwischen China und seinen Nachbarländern vor Jahrhunderten kennen lernen kann.

Die Stadt Dunhuang war einst ein blühendes Handelszentrum auf der Seidenstraße. Hier trafen sich chinesische und westliche Kulturen. Die Felsen des Mingsha-Gebirges 25 Kilometer südöstlich der Stadt Dunhuang bergen einen großen Kulturschatz, die Mogao-Grotten. Sie wurden ab Mitte des 5. Jahrhunderts auf einer Länge von 1600 Metern in Stein geschlagen. In rund 1000 Jahren entstanden mehr als 600 Grotten. In 469 Grotten sind noch heute Wandmalereien oder Skulpturen zu sehen.